Entsteht ein neues Gebäude in einer Baulücke, müssen sich die Architektinnen und Architekten auch mit den Bauten auseinandersetzen, die den Bauplatz umgeben. Stärker sogar noch, wenn ein Ersatzneubau entsteht. Die Neubauprojekte können optisch in den Bestand integriert werden oder sich gezielt davon absetzen. Soll der Kontext optisch bewahrt werden? Oder aber wird eine andere Ausformulierung und Interpretation der Umgebung angestrebt, um zum Beispiel die bauliche Struktur vor Ort nachzuverdichten? Sanierungen, Umnutzungen und Erweiterungen bestehender Bauten schliessen den Kanon beim Bauen im Bestand ab. Diese Auseinandersetzung mit existierenden Strukturen ist wichtig, denn Kulturlandschaften, historische Städte, Dörfer, Quartiere, Einzelbauten und archäologische Fundstellen bilden einen wichtigen Teil unseres baukulturellen Erbes und dienen der Identifikation mit unserer Kultur und Geschichte.

Ein schönes Beispiel für das Bauen im Bestand befindet sich in Feldmeilen. Hier stehen fünf Häuser, Sanierungen und Neubauten, in einem städtebaulichen Ensemble beieinander und bilden in ihrer Mitte einen kleinen Platz. Das Gesamtprojekt führte der in Zürich ansässige Architekt Martin Gautschi mit der Serliana AG aus. Eine Besonderheit des Projekts ist, dass Bauwerk Parkett für den Innenausbau eine Sonderanfertigung produziert hat.

Mit dem Erhalt und der Erweiterung bestehender Bausubstanz (wie in Feldmeilen) werden funktionierende Stadt- oder Dorfzentren gefördert. Weniger Grünfläche muss identitätslosen Neubaugebieten weichen, die oft auch eine enorme Herausforderung für die örtlichen Infrastrukturen darstellen. Ortsmieten können niedrig gehalten werden, was eine soziale Durchmischung der Gesellschaft ermöglicht. Bei einer Sanierung müssen weniger neue Baumaterialien eingesetzt werden als bei einem Neubau, wodurch ein Erhalt oft auch ökologisch sinnvoll ist.

FELDGÜETLI

HUCHLER-SCHEUNE

Im Gegensatz zu Bestandsbauten verändert sich die Gesellschaft jedoch in einem kontinuierlichen Prozess. Dies hat zur Folge, dass Gebäude, die für eine bestimmte Funktion oder Bedürfnisse der Bewohner erstellt wurden, an die sich ändernden Bedingungen angepasst werden müssen. Dazu gehören auch neue Anforderungen an den Wohnkomfort, der durch neue Lebensstandards oder technische Entwicklungen fluktuiert. Diese neuen Standards müssen bei manchen Altbauten auch mit dem Denkmalschutz in Einklang gebracht werden. So auch bei der «Huchler Scheune» aus dem 17. Jahrhundert in Waiblingen bei Stuttgart. Hier war der Architekt gleichzeitig Bauherr und baute die Scheune zu einer Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten um.

Im Innenausbau kam Cleverpark Eiche Farina von Bauwerk Parkett zum Einsatz. Parkettboden bei Sanierungsprojekten einzusetzen, bringt viele Vorteile mit sich. Oft kann er auf bestehende Böden appliziert werden. Bei Stein-, Platten- oder Riemenböden ist die Ebenheit eine wichtige Voraussetzung. Fehlen jedoch Schall- und Wärmeschutz, ist ein kompletter Neuaufbau des Bodens unter der Parkettschicht meistens sinnvoll. Auch für den Einbau einer Fussbodenheizung muss der alte Boden ausgetauscht werden. Mit einemneuen Parkettboden von Bauwerk kann beim Bauen im Bestand eine historische Holzbodenoptik neu interpretiert werden und wohngesunde Eigenschaften beeinflussen das Raumklima zusätzlich positiv.

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BAUWERK QUALITÄT
Bauwerk Qualität steht für höchste Standards und basiert auf den vier Pfeilern Entwicklung, Produktion, Serviceleistung und Verlegung. Damit garantieren wir erstklassige Qualität in jeder Phase des Produktionsprozesses – und weit darüber hinaus.
SCHWEIZER TRADITION
Das Schweizer Traditionsunternehmen Bauwerk fertigt seit 1935 mit Sorgfalt, Präzision und Leidenschaft Parkett für höchste Ansprüche. Bauwerk ist stolz auf seine Herkunft, setzt aber gleichzeitig einen Fokus auf Innovation.
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Mit dem Prädikat «wohngesund» leistet Bauwerk einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität. Denn die bewusste Wahl von wohngesunden Materialien trägt massgeblich zum persönlichen Wohlbefinden im Innenraum bei.