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Die imposanten Hotelbauten aus dieser Zeit stehen zum Teil heute noch. Als sich der Bergtourismus etablierte, entstanden leider auch immer mehr Feriendomizile, die wenig feinfühlig mit der Landschaft umgingen. In den letzten 30 Jahren hat sich indes gerade bei den lokalen Architekten ein subtilerer Umgang mit alter Bausubstanz entwickelt, der den Dialog mit dem Bestehenden sucht, statt auf Kontraste oder Anbiederung im Chaletstil zu setzen.

«Kritischer Regionalismus» lautete das Losungswort, das in den 80er-Jahren einen neuen Architekturdiskurs prägte. Ein Beispiel für dieses Umdenken ist etwa die Architektur des Bündner Architekten und Pritzker Preisträgers Peter Zumthor. Dass gerade gute Architektur zum Magneten für Touristen werden kann, zeigt seine vielzitierte Therme von Vals auf eindrückliche Weise, auch wenn neuere Entwicklungen eher wieder die Schattenseiten des Bauens für den Tourismus in den Alpen vorgeführt haben.

Der Berg hat aber schon immer auch als Naturraum fasziniert, den viele Leute ohne luxuriösen Überbau geniessen wollen. Zu den alpinen Bauten, die für einen naturnahen Tourismus stehen, gehört der Umbau des alten Gotthard Hospizes durch die Basler Architekten Miller & Maranta.

Bildergalerie Hospiz Gotthard

Impressionen Alpiner Architektur

Doch im Alpenraum lebten ja schon vor den Touristen Menschen. Allerdings stellt die Abwanderung der lokalen Bevölkerung in vielen Bergregionen ein Problem dar. Es fehlen häufig die nötigen Infrastrukturen, die das finanzielle Überleben der ansässigen Bauern garantieren würden. In seinem Heimatdorf Vrin im Kanton Graubünden setzte der Architekt Gion A. Caminada (seit 2008 Professor an der ETH Zürich) ein Modell um, das seither Vorbildcharakter hat. Es ging dabei im Wesentlichen darum, Bestehendes weiterzudenken, auch darum, die Schönheit des Ortes neu zu entdecken – und nicht um Neuerfindungen und maximale Ausnutzungsziffern. Leider ist ein solches Projekt nach wie vor eine Ausnahmeerscheinung, doch als konstruktiver Beitrag, den Architektur für einen Ort leisten kann, sicher unbestritten.

Einer, der weiss, was es bedeutet, in den Bergen qualitativ hochstehende Architektur umzusetzen, ist der junge Bündner Architekt Men Duri Arquint. Er hat bereits einige Häuser in den Bergen gebaut. «Ich halte es mit Adolf Loos’ Aufsatz «Regeln für den, der in der Bergen baut», diese Haltung widerspiegelt die Gratwanderung zwischen Bewahren und Erneuern sehr treffend», sagt er im Gespräch. Ein Vorzeigebau für diesen differenzierten Ansatz ist ein Haus, das in Maloja mitten in der Natur steht. Der angemessene Umgang mit dem Bestand und der Landschaft ist für ihn ein zentrales Thema, das gerade bei diesem Objekt sehr schön zur Geltung kommt. Der traditionelle Bau war bereits in den 60er-Jahren umgebaut worden. Es galt, zum einen den Bestand wieder freizulegen, zum anderen adäquat weiterzubauen. Diese Formel steht für eine Baukultur, welche sowohl die alpine Landschaft wie auch das jahrhundertealte Wissen der lokalen Bauweise respektiert und dadurch einen neuen Blick darauf ermöglicht.

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