Gastronomie/Hotellerie

Hotel Grand Ferdinand in Wien

In der belebten Wiener Ringstraße öffnete das glanzvolle Hotel «Grand Ferdinand» mit einer liebevoll ausgewählten Innengestaltung seine Pforten. Auf respektvolle Weise setzte das ortsansässige Architekturbüro Atelier Heiss sein zeitgemässes Konzept in dem ehemaligen Bürogebäude um. In enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber Florian Weitzer – der sich in der Wiener Hotelbranche bereits einen guten Namen gemacht hat – entstand ein Werk, das an die legendäre Ringstraßenära des 19. Jahrhunderts anknüpft.

In der belebten Wiener Ringstraße öffnete das glanzvolle Hotel «Grand Ferdinand» mit einer liebevoll ausgewählten Innengestaltung seine Pforten. Auf respektvolle Weise setzte das ortsansässige Architekturbüro Atelier Heiss sein zeitgemässes Konzept in dem ehemaligen Bürogebäude um. In enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber Florian Weitzer – der sich in der Wiener Hotelbranche bereits einen guten Namen gemacht hat – entstand ein Werk, das an die legendäre Ringstraßenära des 19. Jahrhunderts anknüpft.

Öffentliche Gebäude wie Museen und Opernhäuser prägen mit grossbürgerlichen historischen Prachtbauten die Wiener Ringstraße, die heute noch für die österreichische Hauptstadt charakteristisch ist. 1857 wurde von Kaiser Franz Joseph I. eine Planung genehmigt, der den Abbruch der alten Befestigungsanlage vorsah und den Bau der Ringstraße ermöglichte. Den Wettbewerb gewannen die Architekten Ludwig Förster, August Siccard von Siccardsburg und Eduard van der Nüll. Bewusst nach dem «Landschaftsprinzip » entworfen – zwischen Strassen und Monumetalbauten je zwei bis drei Baumreihen auf beiden Seiten zu pflanzen – boten Geh- und Reitalleen ausreichend Platz für Spaziergänger und Kutschenfahrer. Neben den grosszügigen Parkanlagen wurden Bauflächen für das Grossbürgerturm vorgesehen, die prachtvolle Repräsentationsbauten im Stil des Historismus errichten liessen. Das Anlegen der Ringstraße mit einer Breite von 57 Meter  und einer Länge von über 4 Kilometern gehörte zu den grössten städtebaulichen Leistungen des 19. Jahrhunderts in Wien.

An dieser für Wien prägenden Strasse baute Atelier Heiss Architekten das ehemalige Bürogebäude der Veitscher Magnesitwerke am Abschnitt Schubertring zu einem edlen, aber modernen Hotel um. Das schmucklose Haus aus den 1950er-Jahren, das lange Zeit eine untergeordnete Rolle spielte, wurde im Inneren nahezu vollständig umstrukturiert und Hoftrakte neu errichtet. Die seit 2003 unter Denkmalschutz stehende schlichte Gebäudefassade und die repräsentative Empfangshalle mit eindrucksvoller Marmorausstattung wurden von den Architekten neu in Szene gesetzt und verbinden Wiener Eleganz mit zeitgenössischer Architektur. Behutsam gingen die Planer mit der wertvollen Bausubstanz um und öffneten die Erdgeschosszone zur Strassenseite mit einer über zwei Stockwerke reichenden Verglasung, die neugierigen Passanten einen Blick ins Innere gewährt. Zudem schafften das Architekturbüro und Hotelbetreiber Florian Weitzer mit der imposanten Öffnung eine Grosszügigkeit, die die Atmosphäre der glanzvollen, lebendigen Ringstraße ins Innere des Hotels bringt. Zwei Restaurants und die historischeEmpfangshalle finden sich hier. Bunte Zementfliesen mit Ornamenten, ein handgefertiger Lobmeyr Luster, klassische Thonet-Stühle und lederbezogene Bänke sorgen für ein stilvolles Ambiente im «Restaurant am Ring». Nicht nur das Interieur ist angemessen ausgewählt und hochwertig. Auch die Küche bietet kulinarisch in allen drei Restaurants einen Hochgenuss, die teilweise schon vergessene, altösterreichische Gerichte wie Kaisersuppe oder Szegediner Fischsuppe reichen.

Inspiration für die detailreiche Innenarchitektur bot der bekannte Hotelier, der in enger Zusammenarbeit mit den Architekten die 188 Standardzimmer sowie Suiten liebevoll eingerichtet hat: Geschwungene weisse Betthäupter, dunkel geräuchertes Eichenparkett, verlegt im Fischgrätmuster, anthrazitfarbene Wände und Duschabtrennungen aus Glasbausteinen schaffen auf fünf Ebenen eine behagliche, warme und immer wieder überraschende Atmosphäre. Das ungewöhnliche bei einem Hotel dieser Klasse sind die beiden Schlafsäle im Stil einer Jugendherberge. Gestalterisch an den Orientexpress erinnernd, kombinierten die Planer Hochbetten mit Marmorwaschbecken, gebeiztes Holz und glänzendem Messing. Durch die Anordnung der Schlafsäle auf der Galerieebene haben die Gäste beim Verlassen der Schlafsäle einen erhabenen Blick auf das Restaurant bis hinaus auf die «Prachtstrasse». Eine weitere Besonderheit ist das achte Stockwerk: Das voll verglaste, dritte Restaurant im Hotel ermöglicht einen Panoramablick über die Dächer von Wien, auf die umgebenen Sehenswürdigkeiten und den aussenliegenden Pool.

Atelier Heiss und Florian Weitzer ist es gelungen, ein hochklassiges zeitgemässes Hotel zu schaffen, das allgegenwärtige Zeugnisse der 1950er-Jahre, wie beispielsweise die Terrazzofliesen in den Treppenhäusern, mit modernen Architekturelementen und ungewöhnlichen Ideen verbindet. 

Monja Horrer

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