Öffentliche Gebäude

SPIELEN MIT AUSBLICK

Kinderbetreuungszentrum in Absam-Eichat, Österreich. Mit ihrem Anbau für eine Volksschule in Tirol gelang es dem Büro von Din A4 Architektur, ein reich zu schaffen, das wertvolle Rückzugsbereiche bietet und gleichzeitig ein stimmiges Gebäudeensemble bildet. das neue Kinderbetreuungszentrum profitiert von spannenden Blickbeziehungen und beeindruckenden Aussichten in die landschaftlich reizvolle Umgebung. dazu überzeugten die Architekten durch eine sensible Materialwahl, die ökologische Belange berücksichtigt

Kinderbetreuungszentrum in Absam-Eichat, Österreich. Mit ihrem Anbau für eine Volksschule in Tirol gelang es dem Büro von Din A4 Architektur, ein reich zu schaffen, das wertvolle Rückzugsbereiche bietet und gleichzeitig ein stimmiges Gebäudeensemble bildet. das neue Kinderbetreuungszentrum profitiert von spannenden Blickbeziehungen und beeindruckenden Aussichten in die landschaftlich reizvolle Umgebung. dazu überzeugten die Architekten durch eine sensible Materialwahl, die ökologische Belange berücksichtigt

Das malerisch am Fusse des Karwendels gelegene Dorf Absam ist bekannt für seine Wallfahrtskirche, die im Jahr 2000 in den Rang einer Basilika erhoben wurde. Wer in Tirol auf dem Jakobsweg unterwegs ist, durchwandert auch diese Gemeinde, die als spirituelles Zentrum der Region gilt. die Planer von Din A4 Architektur standen vor der Aufgabe, ein Kinderbetreuungszentrum zu schaffen, das unterschiedlichen Altersgruppen offen steht und gleichwohl den Unterricht der benachbarten Volksschule nicht beeinträchtigt. das 1993 in Innsbruck als architekturwerkstatt gegründete Büro Din A4 Architektur ist bekannt für seine überzeugenden Projekte im Bereich des energieeffizienten Bauens und für dieses Know-how bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. 2014 stellte das von Conrad Messner und Markus Prackwieser geleitete Büro nun den Anbau für die Volksschule Absam-Eichat in Tirol fertig und bewies einmal mehr seine Kompetenz im Umgang mit regionalen Materialien. Mit Rücksichtnahme auf die vielseitigen Bedürfnisse entstand ein Baukörper mit grosszügigem Dachgarten und Oberlichtern. die Architekten schufen für die Kleinkinder eine helle, farbenfrohe Umgebung, in der das Verhältnis zwischen orten der Begegnung auf der einen und Rückzugsmöglichkeiten auf der anderen Seite stimmt. Östlich schliesst der Neubau an den bestehenden Turnsaal und südlich an die Volksschule an. die Architekten planten den Neubau gegenüber dem bestand leicht erhöht, um so attraktive ausblicke in die umliegende Berglandschaft zu ermöglichen. Gleichzeitig wird das betreuungszentrum vom Schulgebäude abgeschirmt. Grosszügige Fenster machen den Aussenbereich auch im inneren für die Kinder erlebbar. so entstand eine in sich homogene Erweiterung, die Teil des Ganzen ist und gleichwohl ein «eigenes Reich» abseits des Schulgeländes konstituiert.
 

Erschlossen wird das Kinderbetreuungszentrum von Norden. Im Eingangsbereich befindet sich eine Abstellfläche für Kinderwägen und die zentrale Garderobe. Hier beginnt die strassenschuhfreie Zone, die sich bis zum Dachgarten fortsetzt. Im Zentrum liegt der sozial- und Essbereich der fliessend in den sogenannten «Marktplatz» übergeht und dadurch auch als Spielraum, allgemeiner Treffpunkt oder Ort der Begegnung genutzt werden kann. die fünf Gruppenräume sind gen Norden ausgerichtet, Podeste strukturieren ihre Grundflächen, bieten Stauraum und Sichtschutz vor der angrenzenden Strasse. Grosse Oberlichter sorgen für eine ausgeglichene, natürliche Belichtung der Räume. Eine direkte Verbindung zur benachbarten Turnhalle und Volksschule ermöglicht der am Ende des «Marktplatz» gelegene Erschliessungsbereich mit Fahrstuhl.
 
Das farbenfrohe Materialkonzept basiert auf ökologischen Überlegungen und berücksichtigt die «graue Energie», das treibhaus- sowie Versäuerungspotenzial. die Architekten setzten auf eine filigrane, grau lasierte Holzfassade, grosszügige Öffnungen und Dreifachverglasung. das Planerteam kombinierte für die Wand- und Deckenverkleidungen Holz mit baubiologisch geprüften Gipsfaserplatten. Für die zentral im Raum positionierten Garderobenmöbel sowie für tische und Stühle wurde helles Birkenholz verwendet, die Türen wurden hingegen aus Fichte gefertigt. Mit dem widerstandsfähigen Eichenparkett in den Gruppen- und Erschliessungsräumen entsteht eine wohnliche, warme Atmosphäre.
 

OrtAbsam, Österreich
ArchitektDin A4 Architekutr ZT GmbH
BauherrGemeinde Absam, Absam
ParkettMonopark, Eiche
FotografStefan Schumacher Fotografie, München

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