
Wohnbau
Stadtvilla Allenmoos
Sie gehören zu Zürichs Stadtbild wie das blau-weisse Tram oder der Zürisee: die Stadtvillen aus dem 19. und 20. Jahrhundert
2012 entschied sich ein Paar, die Villa Allenmoos zu kaufen: Die gut erhaltene Bausubstanz und die originale Raumaufteilung war genau das, wonach sie gesucht hatten. Dem Bau sollte lediglich ein «Gartenpavillon» nach den Vorstellungen der neuen Besitzer angefügt werden.
Der Altbau wurde bei der Sanierung kaum geändert. Einbauten, die in den Jahren zugefügt wurden, wurden rückgebaut, um die originale Bausubstanz freizulegen.
Besonders fällt die Glasabtrennung zwischen Wohn- und Arbeitszimmer ins Auge, die eine halbtransparente Trennung zwischen Lebens- und Arbeitswelt bildet und eine moderne Interpretation der Erkerverglasung im Altbau ist.








Die Übergänge der Räume sind fliessend gestaltet. Der durchlaufende Parkettboden Silverline Edition Eiche Silver in einer 35er Sortierung von Bauwerk Parkett setzt einen sanften Farbakzent. Die tief gebürsteten und naturgeölten Dielen mit einer Länge von fast drei Metern betonen die Grosszügigkeit der neuen Räume auf subtile Art und sind das verbindende Element des Neubaus mit dem Altbau.
Ort | Zürich (CH) |
Architektur | Von Ballmoos Krucker Architekten AG |
Bauherrschaft | Tobias Hestler |
Verlegung | Parkett Schnyder, Stans |
Parkett | Silverline Edition, Eiche |
Bilder | Bruno Helbling Fotografie |

