Trends und Aktuelles

Erhalten, Erneuern & Erweitern

Bauen im Bestand ist ein wesentlicher Bestandteil der Architekturpraxis. Mit Beginn des aktiven Denkmalschutzes, Anfang des 19. Jahrhunderts, wurden gezielt Bauten, die beispielhaft für das baukulturelle Erbe stehen, unter Schutz gestellt, um sie zu bewahren. Die zusätzliche Umnutzung eines Gebäudes ist dabei oft wirtschaftlicher für Kommunen als der reine Erhalt und trägt darüber hinaus zur Belebung bestehender Stadtstrukturen bei.

Bauen im Bestand ist ein wesentlicher Bestandteil der Architekturpraxis. Mit Beginn des aktiven Denkmalschutzes, Anfang des 19. Jahrhunderts, wurden gezielt Bauten, die beispielhaft für das baukulturelle Erbe stehen, unter Schutz gestellt, um sie zu bewahren. Die zusätzliche Umnutzung eines Gebäudes ist dabei oft wirtschaftlicher für Kommunen als der reine Erhalt und trägt darüber hinaus zur Belebung bestehender Stadtstrukturen bei.

Entsteht ein neues Gebäude in einer Baulücke, müssen sich die Architektinnen und Architekten auch mit den Bauten auseinandersetzen, die den Bauplatz umgeben. Stärker sogar noch, wenn ein Ersatzneubau entsteht. Die Neubauprojekte können optisch in den Bestand integriert werden oder sich gezielt davon absetzen. Soll der Kontext optisch bewahrt werden? Oder aber wird eine andere Ausformulierung und Interpretation der Umgebung angestrebt, um zum Beispiel die bauliche Struktur vor Ort nachzuverdichten? Sanierungen, Umnutzungen und Erweiterungen bestehender Bauten schließen den Kanon beim Bauen im Bestand ab. Diese Auseinandersetzung mit existierenden Strukturen ist wichtig, denn Kulturlandschaften, historische Städte, Dörfer, Quartiere, Einzelbauten und archäologische Fundstellen bilden einen wichtigen Teil unseres baukulturellen Erbes und dienen der Identifikation mit unserer Kultur und Geschichte.

Ein schönes Beispiel für das Bauen im Bestand befindet sich in Feldmeilen. Hier stehen fünf Häuser, Sanierungen und Neubauten, in einem städtebaulichen Ensemble beieinander und bilden in ihrer Mitte einen kleinen Platz. Das Gesamtprojekt führte der in Zürich ansässige Architekt Martin Gautschi mit der Serliana AG aus. Eine Besonderheit des Projekts ist, dass Bauwerk Parkett für den Innenausbau eine Sonderanfertigung produziert hat.

Mit dem Erhalt und der Erweiterung bestehender Bausubstanz (wie in Feldmeilen) werden funktionierende Stadt- oder Dorfzentren gefördert. Weniger Grünfläche muss identitätslosen Neubaugebieten weichen, die oft auch eine enorme Herausforderung für die örtlichen Infrastrukturen darstellen. Ortsmieten können niedrig gehalten werden, was eine soziale Durchmischung der Gesellschaft ermöglicht. Bei einer Sanierung müssen weniger neue Baumaterialien eingesetzt werden als bei einem Neubau, wodurch ein Erhalt oft auch ökologisch sinnvoll ist.

Im Gegensatz zu Bestandsbauten verändert sich die Gesellschaft jedoch in einem kontinuierlichen Prozess. Dies hat zur Folge, dass Gebäude, die für eine bestimmte Funktion oder Bedürfnisse der Bewohner erstellt wurden, an die sich ändernden Bedingungen angepasst werden müssen. Dazu gehören auch neue Anforderungen an den Wohnkomfort, der durch neue Lebensstandards oder technische Entwicklungen fluktuiert. Diese neuen Standards müssen bei manchen Altbauten auch mit dem Denkmalschutz in Einklang gebracht werden. So auch bei der «Huchler Scheune» aus dem 17. Jahrhundert in Waiblingen bei Stuttgart. Hier war der Architekt gleichzeitig Bauherr und baute die Scheune zu einer Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten um.

Im Innenausbau kam Cleverpark Eiche Farina von Bauwerk Parkett zum Einsatz. Parkettboden bei Sanierungsprojekten einzusetzen, bringt viele Vorteile mit sich. Oft kann er auf bestehende Böden appliziert werden. Bei Stein-, Platten- oder Riemenböden ist die Ebenheit eine wichtige Voraussetzung. Fehlen jedoch Schall- und Wärmeschutz, ist ein kompletter Neuaufbau des Bodens unter der Parkettschicht meistens sinnvoll. Auch für den Einbau einer Fußbodenheizung muss der alte Boden ausgetauscht werden. Mit einem neuen Parkettboden von Bauwerk kann beim Bauen im Bestand eine historische Holzbodenoptik neu interpretiert werden und wohngesunde Eigenschaften beeinflussen das Raumklima zusätzlich positiv.

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